Start Aktuell Verein aktuell Sepp Raith in Kastl

Sepp Raith in KastlAn viele „schöne Erlebnisse in Kastl“, konnte sich Sepp Raith noch erinnern, der bei seinem Auftritt am Samstag im vollbesetzten Sportheim ein begeistertes Publikum vorfand. „Sau guat gfallt’s ma dau“, sagte der Liedermacher aus Landsberg am Lech. Die Vorsitzende des Kulturkastl, Anita Meier freute sich über die große Resonanz zu diesem Heimatphilosophen.

Anita Meier dankte dem TuS Kastl für die Bereitstellung des Sportheims. Der Kastler Bader, Albert Fromm war es, der für Kulturkastl diesen Auftritt ermöglicht und organisiert hatte. Mit tobendem Beifall wurde diese Bayerische Stimmungskanone von den Besuchern im Sportheim empfangen. Für Sepp Raith war es bereits das dritte Mal dass er in Kastl gastierte, aber erstmals als Solist.

Vorher war Sepp Raith bei anderen Formationen dabei, zuletzt vor fünf Jahren. Bekannt mit seiner Gitarre ist Sepp Raith, ein unverwechselbares Naturtalent. Mit kritischen und amüsanten Liedern und Gedichten gelangen dem „Bayerischen Rebell“ auch Seitenhiebe auf Personen, je nachdem wie er „a’gschaut“ wurde, aber auch zur Kommunalwahl in Kastl mit dem großen Stimmenzuwachs der „Grünen“.

Das Urgestein der bayerischen Kulturszene sagte von sich selbst: „Traurigkeit kenn ich nicht“. Der stimmgewaltige „Sepp“, dem auch die leisen Töne auszeichnen, verstand es, das Kastler Publikum fast drei Stunden zu amüsieren. Der „Bajubarde“ entfachte mit seinen Songs, Liedern, Geschichten und Gedichten ein wahres „Feuerwerk. Schon nach seinem zweiten Lied platzte eine Lampe im Saal. „Wenn schou nach mein zweiten Lied d‘ Lamp’n platzt, dann sitzma bald im dunkel‘n!“ „So fü‘ Leit dau“ meinte der „Sepp“. „Des hob i schou lang nimma dalebt, dass am letzten Tog so ausverkauft i’s“. „Ja, i‘ hob a‘ goude Numma dau in Kastl“, stellte der „sturmerprobte Haudegen“, wie Raith auch genannt wird, fest.

Sein Programm umfasste alle Richtungen und Schichtungen. „Ein Programm für falsche, halberte und Echte, für Freie Wähler und Sozialisten, für Grüne und Faschisten, aber auch für Lutherische und Katholische, vor allem aber für d‘ Leid vo Kastl“, wie es dem Gsanzlsänger schier wasserfallartig aus dem Munde kam. Ein Höhepunkt war sein Lied vom „Haberfeldtreiber“, oder die Schulschwestern bei denen er in der Schule war seitdem sie jetzt „arme Schulschwestern“ heißen.

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