Start Aktuell Verein aktuell "Kulturkastl" senkt die Beiträge

Der Jahresbeitrag wird ab 2002 um bis zu 50 Prozent gesenkt. Das war eine der erfreulichen Nachrichten für die Mitglieder des Kulturkastl bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung. Zu Beginn der Jahreshauptversammlung gab der 2. Vorstand Herbert Kremser einen Rückblick auf das abgelaufene Vereinsjahr.

Dabei erinnerte er an eine ganze Reihe von Veranstaltungen, zu denen auch einige Highlights des Kastler Kulturlebens gehörten. Dies betreffe zum Beispiel die Auftritte des Gospelchors "a castella", die Ausstellung der Gruppe Farbtöpfchen um Angelika Skotner, die Casteller Spielleute mit der mittelalterlichen Musik, das Kastler Recht, das Konzert der Regensburger Domspatzen in der Kastler Klosterkirche und nicht zuletzt das musikalische Kabarett Wa(h)lfang. Er bedankte sich bei dieser Gelegenheit bei seinen Vorstandskollegen für die gute Zusammenarbeit und besonders bei Hermann Forster für seine aktive Arbeit im Verein, die er mit dem kabarettistischen Stück Wa(h)lfang wieder bestätigt hat. Eine Vorschau auf anstehenden Ereignisse gab der 1. Vorsitzende Hermann Forster. Auftritte des Gospelchors "a castella" und der "Casteller Spielleute" sind feste Bestandteile des Programms des Kulturkastl, ebenso die Ausstellungen der Malgruppe "Farbtöpchen", das Kastler Recht und die Fahrten zur Iberl-Bühne. Daneben sollte man auch das Mundartlesen zu einer festen Einrichtung machen. Mitte oder Ende Juni ist wieder eine Fahrt des Kulturkastl geplant, organisiert wird sie von Franziska Renner. Diesmal solle es nach Rothenburg o.d.Tauber gehen.

Eine solide Basis

Ein großes Problem des Vereins ist laut Forster nach wie vor das fehlende Domizil. Der Kerschensteinerstodel fällt wegen der fehlenden Finanzierbarkeit wahrscheinlich auf längere Sicht flach. Das Freibad eigne sich für Open-Air Ereignisse und Konzerte im Sommer, aber der optimale Raum wäre das Refektorium in den Räumen des Ungarischen Gymnasiums in der Klosterburg. Danach ging Forster auf die finanzielle Situation des Vereins ein, die durchaus auf einer soliden Basis stehe. Es habe sich gezeigt, dass der zu Gründungszeiten vor sechs Jahren etwas hohe Vereinsbeitrag schon seine Berechtigung hatte, damit das "Kulturkastl" in die Gänge kommen konnte. Große Bandbreite Durch die Tatkraft seiner Mitglieder hat sich der Verein inzwischen ein solides finanzielles Ruhekissen erarbeitet. Aus diesem Grund hat sich der Vorstand dazu entschlossen, im Rahmen der Euro-Umstellung die Beiträge kräftig bis zu 50 Prozent zu senken. Die neuen Beiträge werden betragen: 25 Euro für Familien, 15 für Einzelpersonen, 5 für Jugendliche, Schüler, Studenten, Azubis. Forster stellte die neuen Beiträge zur Abstimmung, sie wurden erwartungsgemäß einstimmig angenommen.

In seinem Grußwort stellte Bürgermeister Hans Raab fest, wie erfreulich es sei, einer Jahreshauptversammlung beizuwohnen, bei der die Mitgliederbeiträge gesenkt würden. Das Kapital, das dies ermöglicht hat, habe sich der Verein durch seine eigene Arbeit erwirtschaftet und darauf könnten alle Beteiligten zu Recht stolz sein. Seiner Meinung nach solle auch weiterhin eine große Bandbreite der kulturellen Veranstaltungen angeboten werden, auch wenn das bedeute, dass die eine oder andere Veranstaltung vielleicht nicht ganz so gewinnträchtig ist. Er ging kurz auf die Raumproblematik ein und meinte dazu, dass er im Hinblick auf das Refektorium keine Prognose zu stellen traue und dass man erst einmal die weitere Entwicklung im Ungarischen Gymnasium abwarten müsse. Kreatives Potenzial Der zukünftige Kastler Bürgermeister Stefan Braun sieht im Kulturkastl ein großes kreatives Potenzial. Für die Werbung, die der Verein damit für Kastl erreicht, könne die Gemeinde gar nicht dankbar genug sein. Der Vorsitzende des Vereins für Tourismus und Gewerbe und 3. Bürgermeister, Heinz Lang, zitierte zu Beginn seiner Ausführungen Hermann Forster: "Kastl hat Flair".


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